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Der Garten im Winter
Vom Herbst bis zum Frühjahr hat der Garten seinen ganz eigenen Scharm. Bewusst bleiben Kraut und abgeblühte Stängel mit dem Samen der Pflanzen auch in dieser Zeit stehen. Erst im Frühjahr wird gemäht und abgeharkt. Zwei Gründe gibt es dafür:
1. Ökologisch
In den Halmen überwintern die verschiedensten Kleintiere, wie Käfer und Insekten. Der Lohn ist ein reiches Tierleben vom Frühjahr bis zum Herbst. Die sommerliche Nahrungsgrundlage für etliche Vogelarten ist damit ebenso geschaffen. (Unsere Schwalben beispielsweise, die zahlreich an den Häusern brüten, haben einen kurzen Weg zur Nahrung). Den Vögeln kommen auch die im Winter vorhandenen Samenstände zu gute. Sie sind willkommene Nahrung, denn über den Darß erstreckt sich eine international bedeutende Vogelzugroute. Viele kleine Singvögel überfliegen den Garten vom Hotel Haferland in Wieck. Sie sind von Scandinavien, dem Baltikum und Sibirien kommend auf dem Zug nach dem Süden. In unserem Garten finden sie Nahrung. Es ist schön, in der ruhigen Zeit im Herbst- und Frühjahr diese Vogelwelt zu beobachten. Auch für andere Tierarten gibt es Nahrung und Verstecke. Ihre Spuren im Schnee hinterlassen bei uns Vögel, Mäuse, Hasen und Füchse.
2. Ästhetisch
Die Triebe der Pflanzen und die Samenstände in verschiedenster Form geben dem Garten von Herbst bis zum Frühjahr Struktur. Die Gartenfarbe ändert sich von Woche zu Woche. Selbst Regen und Nebel sind nicht eintönig. Besonders schön ist der Garten im Raureif und Schnee .
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Blick vom Garten in die Winterlandschaft

Beifuss im Winter

Schneehauben auf dem Fenchel

Samenkörner und Stängel geben Nahrung und Lebensraum
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